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Umweltinformationssysteme
Ein sehr typisches Beispiel für große Informationssysteme sind die großen Datenportale der Länder zu nahezu allen Umweltangelegenheiten, angefangen bei Fragen der Qualität und Versorgung mit Trinkwasser, über Parameter der Luft (Immission und Emission), zu Lärm, Deponien und Abfallentsorgung bis hin zu den Themen Natur- und Artenschutz, Landschaftspflege und vieles mehr.
Umweltinformationssysteme implizieren zwar auch eine Vielzahl an speziellen, operativen Fachanwendungen. Sie sind aber dennoch primär das, was der Name ausdrückt: breit angelegte Systeme zum Halten und Auswerten vielfältigster Informationen.
Dabei geht es sowohl um die Problematik, wie man eine bestimmte Information überhaupt finden kann, als auch darum, diese in passender Weise zu präsentieren, darin zu suchen, Querbeziehungen zu anderen Daten zu ziehen, und ggf. sogar statistische Auswertungen, Szenarienberechnungen und Ähnliches auszuführen. Insoweit ähnelt ein Umweltinformationssystem durchaus einer Statistischen Datenbank.
Für SCOPELAND waren Umweltinformationssysteme neben Anwendungen in der amtlichen Statistik der erste und wichtigste Anwendungsfall, weshalb wir entsprechend viel Erfahrung beim Aufbau derartiger Systeme besitzen.
Beispiel:
Eine der umfangreichsten derartigen Lösungen ist das Umweltinformationssystem Sachsen-Anhalt, eine zentrale Datenbanklösung mit mehreren Tausend Datenbanktabellen und noch viel mehr Dialogen, Auswertungen und Reports – eine der umfangreichsten spezifischen Datenbank-anwendungen des Landes.





