SIP – das Schulplanungs- und Informationssystem
Das Programmsystem SIP dient zur Unterstützung der Bundesländer auf der Ebene der Ministerien sowie der nachgeordneten Schulämter bei ihren zentralen Aufgaben im Bereich Schulwesen.
Ursprünglich wurde das SIP im Auftrag des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Mecklenburg-Vorpommern entwickelt. Das speziell auf die besonderen Anforderungen des Landes Mecklenburg-Vorpommern ausgelegte SIP-MV wurde von unserem Lösungspartner north-IT mit unserer aktiven Unterstützung entwickelt und basiert zu großen Teilen auf der modernen, weitestgehend programmierfreien SCOPELAND-Technologie, die es ermöglicht, das System auch für die Nutzung in anderen Bundesländern schnell und flexibel anzupassen.
Das Kernmodul ist schon seit vielen Jahren im Echtbetrieb im Einsatz. Zusätzlich runden weitere in den letzten Jahren entwickelte Module das Gesamtpaket ab. Herausragendes Merkmal der SIP-Lösung aus Mecklenburg-Vorpommern ist sein pragmatischer und einfacher Lösungsansatz mit zentraler Datenhaltung bei dezentraler Verantwortung.
Trotz sehr umfangreicher Funktionalität, die nahezu alle Belange des Schulwesens einschließlich der Berufsschulen umfasst, konnte das Kernsystem nach sehr kurzer Entwicklungszeit in den Echtbetrieb gehen und wird seitdem kontinuierlich weiter ausgebaut. Kaum ein vergleichbares System eines anderen Landes ist in der Lage, in ähnlich kurzen Zeiträumen auf neue Anforderungen zu reagieren.
Ein weiteres Agrument, welches für SIP als Grundlage neu zu entwickelnder Landeslösungen spricht, ist die Gesamt-Kostenbilanz. Ohne an dieser Stelle konkrete Zahlen nennen zu wollen, sei aber zumindest darauf hingewiesen, dass es bei Lösungen anderer Hersteller durchaus möglich ist, das Vielfache auszugeben, für im Endeffekt ein geringeres Ergebnis. SIP steht für einen modernen, leistungsstarken und zugleich wirtschaftlich vernünftigen Grundansatz. Das System ermöglicht eine effiziente Verwaltung des Schulwesens auf Landes- und Schulamtsebene mit schlanken und dynamisch anpassbaren Softwarelösungen.
Die Anbindung an unterschiedliche schulinterne Verwaltungssoftware erfolgt auf dem Wege eines bidirektionalen XML-basierten Datenaustauschs. Hierzu wurde schon frühzeitig eine umfassende XML-basierte Schnittstelle entwickelt, die als ‚XSchule-MV‘ eingeführt wurde und auch als Grundlage eines möglichen landesweiten Standards 'XSchule' im Gespräch ist.
Übersicht über SIP-Module im Vollausbau
Fachmodule auf Landesebene (Minsterium und Schulämter)
- Personalverwaltung und -planung (ohne Personalbuchhaltung)
- Personaleinsatzplanung
- Schulkataster (Verwaltung der Schulen auf Landesebene) incl. Privatschulen und freie Träger
- Schüler-Verwaltung (incl. kurz- und mittelfristige Bedarfsplanung)
- Schüler-Schul-Zuordnung
- Schulportal (u.a. zum interaktiven und/oder automatischen Datenaustausch)
Schulverwaltungslösungen
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Schulverwaltung (gehostete Minimallösung für Schulen ohne eigene Schulsoftware), vorgesehen für solche Schulen, die bislang noch keine eigene Schulverwaltungssoftware eingeführt haben





