LAUS - das Liegenschaften-Auskunftsystem
Das Projekt LAUS ist ein Stellungnahmeverfahren in der Berliner Senatsverwaltung für
Stadtentwicklung. Es handelt sich dabei um ein in 2003/2004 neu eingeführtes, Intranet-basiertes
EDV-Fachverfahren zur Unterstützung der Verwaltungsabläufe bei der Vorbereitung von
Ausschusssitzungen zur Beschlussfassung für Liegenschaftsverkäufe.
Verfahrensablauf
Die Berliner Liegenschaftsfonds GmbH (LF) ist mit dem Verkauf von Stadteigenen Liegenschaften
beauftragt. Geeignete Objekte werden vom LF als Daten und Anlagen dem Senat für
Stadtverwaltung übergeben. Dort werden die Daten in das LAUS-Verfahren importiert und die
Stellungnehmer zugeordnet, sowie Objekte den nächsten Ausschusssitzungen zugeordnet. Sind
alle Eingangsdaten aufbereitet, werden die Beteiligten per generierter Emails darüber informiert.
Alle Beteiligten haben dann einen freien Zugriff auf die zu beurteilenden Objekte, einschließlich
Anlagen (Dokumente) und Karten (GIS). Terminlich hoch priorisierte Objekte werden entsprechend
gekennzeichnet und hervorgehoben angezeigt. Nach Eingang aller Stellungnahmen/
Kenntnisnahmen wird das Verfahren „geschlossen“ und die Ausschuss-Dokumente, u.a.
Tagesordnung und Stellungnahmen, werden gedruckt. Nach der Beschlussfassung verbleibt das
Objekt zu Auskunftszwecken sichtbar, bis es archiviert wird.
Technische Fakten
Die Anwendung läuft mit einer Oracle Datenbank. Über den GIS-Broker der Berliner
Firma SRP GmbH holt man aus den erforderlichen GIS-Anwendungen die benötigten
Kartenobjekte und übergibt sie zur Darstellung und Integration an die SCOPELAND-Applikation.
Es werden Karten der GIS-Anwendungen YADE und ggf. SICAD verwendet, ein Zugriff auf
ARC-INFO-Karten (in Berlin nicht vorhanden) wäre ebenso realisierbar.
Es sind derzeit bis zu 100 Mitarbeiter der Senatsverwaltung in das Verfahren eingebunden.





