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Datenbankprojekt „mit“ Madagaskar-Lemuren
Auf Madagaskar hat sich durch die lange Isolation vom Festland eine einzigartige Tier- und Vegetationswelt entwickelt. Unter anderem leben hier die direkten Vorgänger der Menschenaffen, die nur in der ökologischen Nische von Madagaskar bis heute überleben, sich diversifizieren und natürlich entfalten konnten, während sie in der restlichen Welt fast vollständig verdrängt wurden.
Das DPZ Göttingen hat auf Madagaskar im westlich gelegenen Kirindy-Wald eine Forschungsstation. Hier werden Lemuren von Forschungsmitarbeitern beobachtet um u.a. festzustellen, wie sie in ihrem Alltag mit Problemen umgehen bzw. das Zusammenleben als auch das Fortpflanzungsverhalten der Lemuren eruieren.
Das beobachtete Sozialverhalten als auch jahreszeitliche Vegetationen, Gruppierungen, Temperaturen, Niederschläge und noch vieles mehr, werden in unterschiedlichen Anwendungen dokumentiert. Diese Daten sollen nun zu einer einheitlichen Datenbasis für künftige Analysen, Studien und Experimente zusammengefasst, verwaltet und ausgewertet werden. Perspektivisch können die Forscher und Wissenschaftler Studien nicht nur zum Sozialverhalten, sondern auch für andere Forschungsarbeiten nutzen.
Die zu erstellende Anwendung soll u.a. dazu beitragen, neu gewonnene Erkenntnisse und Beobachtungen über den natürlichen Umgang und Lebensraum von Halbaffen zu erhalten.






